Rock95–160 BPM7 Akkordfolgen

Indie rock

Geschichte und Charakter

„Indie“ entstand als Abkürzung für independent: Rock, der bei unabhängigen Labels erschien (Rough Trade, Creation, Factory, Sub Pop, Matador, Merge, Domino) und im weiteren Sinn Rock mit einer Nicht-Mainstream-Ästhetik. Die Wurzeln liegen in den 80er-Jahren: in Großbritannien The Smiths, die Compilation C86 und der Jangle Pop; in den USA der College Rock (R.E.M., Pavement, Built to Spill, Modest Mouse). In den 90ern ist Indie eine Parallelszene zu Alternative und Britpop.

Der Boom kommt in den frühen 2000ern mit dem Garage- und Post-Punk-Revival: The Strokes (Is This It, 2001), The White Stripes, Yeah Yeah Yeahs, Interpol, dann in Großbritannien The Libertines, Franz Ferdinand, Bloc Party, Kaiser Chiefs und Arctic Monkeys, deren Debüt von 2006 zum sich am schnellsten verkaufenden Debütalbum in der Geschichte der britischen Charts wurde. Es folgen The Killers, Vampire Weekend, Arcade Fire, MGMT, Phoenix, The National, Tame Impala; ab den 2010ern vermischt sich Indie mit Synthpop, Bedroom Pop und „gesprochenem“ Post-Punk (Fontaines D.C., Wet Leg, Black Midi).

Der typische Sound: trockene, nervöse Gitarren mit wenig Gain, die ineinandergreifen, melodischer Bass, trockenes und oft tanzbares Schlagzeug, Gesang mit Persönlichkeit statt Kraft, eine Produktion, die Charakter und „Wahrhaftigkeit“ über Glätte stellt.

Tonleitern und Tonarten

Dur (ionisch)

  • Formel: 1 2 3 4 5 6 7 (GT GT HT GT GT GT HT).
  • Beispiel in E: E F# G# A B C# D#.
  • Charakteristischer Ton: die große 7 (D#) und die 3 (G#), die im Indie oft in Akkorden mit leeren Saiten zu hören sind (Emaj7 mit leerer H-Saite).
  • Akkorde: I E, ii F#m, iii G#m, IV A, V B, vi C#m, vii° D#dim.
  • Einsatz: helle Progressionen, Refrains mit der Moll-iii anstelle der V (I–iii–IV) für eine melancholische Färbung.
  • Reales Beispiel: The Killers — Mr. Brightside (D-Dur mit der Folge D–Dmaj7–G: die große 7 als Klangfarbe).
  • Häufige Fehler: zu „poppige“ Progressionen (I–V–vi–IV) ohne ein harmonisches Detail, das Charakter gibt.

Dorisch

  • Formel: 1 2 b3 4 5 6 b7 (GT HT GT GT GT HT GT).
  • Beispiel in H: B C# D E F# G# A.
  • Charakteristischer Ton: G# (große 6) → IV-Dur (E).
  • Akkorde: i Bm, ii C#m, bIII D, IV E, v F#m, vi° G#dim, bVII A.
  • Einsatz: Moll-Riffs mit Dur-IV, tanzbare Strophen (Franz Ferdinand, Arctic Monkeys).
  • Reales Beispiel: Franz Ferdinand — Take Me Out (Riff in e-Moll mit dorischen Farben, je nach Abschnitt).

Natürliches Moll (äolisch)

  • Formel: 1 2 b3 4 5 b6 b7. In A: A B C D E F G.
  • Akkorde: i Am, III C, iv Dm, v Em, VI F, VII G.
  • Einsatz: melancholischer Indie und Post-Punk-Revival (Interpol, The National), Refrains mit i–VI–III–VII.
  • Reales Beispiel: Interpol — Evil (Strophen in Moll über ostinaten Bassriffs).

Moll-/Dur-Pentatonik für Riffs

  • Moll: 1 b3 4 5 b7 (in E: E G A B D). Dur: 1 2 3 5 6 (in G: G A B D E).
  • Einsatz: Einsaiten-Riffs im Unisono mit dem Bass (The White Stripes — Seven Nation Army: Riff in E mit E G E D C B, das über die Pentatonik hinausgeht und mit dem C das natürliche Moll berührt), kurze Leads auf den hohen Saiten (Albert Hammond Jr.).

Mixolydisch

  • Formel: 1 2 3 4 5 6 b7. In A: A B C# D E F# G.
  • Einsatz: Garage-Revival und „Rock-and-Roll“-Indie (Libertines, Kings of Leon), bVII–IV–I.

Wie man wählt

  • Sonniger Indie: Dur mit iii und maj7. Tanzbarer Indie: Dorisch. Melancholischer Indie/Post-Punk: Äolisch. Garage: Pentatonik und Mixolydisch.
  • Das Markenzeichen des Indie ist nicht die Skala, sondern das Ineinandergreifen: zwei Gitarren, die in derselben Skala zwei verschiedene Dinge spielen.

Harmonik

Funktion

Einfache Folgen aus 3–4 Akkorden, aber mit besonderen Farben: maj7 und add9 mit leeren Saiten, iii statt V, Dur-IV in Moll (dorisch), bewusst „falsche“ Akkorde (ein chromatischer Durakkord). Starke Kadenzen sind selten; der Song läuft als Loop, und die Spannung entsteht aus Wiederholung und Rhythmus.

Ineinandergreifen und Kontrapunkt

  • Die beiden Gitarren spielen oft keine Akkorde: Die eine hält den Rhythmus in Achteln auf den tiefen oder mittleren Saiten, die andere spielt ein melodisches Riff auf den hohen Saiten. Die Harmonie entsteht aus der Summe (und aus dem Bass).
  • Der Bass spielt oft eine Melodie, die Umkehrungen definiert (I/3, IV/5).

Orgelpunkte und Drone

  • Orgelpunkt-Töne auf den hohen Saiten (leere E- oder H-Saite) über wechselnden Akkorden: typischer Jangle (Johnny Marr).

Harmonischer Rhythmus

  • 1 Akkord pro Takt oder pro 2 Takte; in Dance-Punk-Stücken synkopierte Wechsel auf der „4&“.

Voicings

  • Dreiklänge in hoher Lage (Saiten 1-2-3), Teilbarré-Akkorde, Shapes mit leeren Saiten (Cadd9, G6, Dsus2, Em7), Powerchords nur in den rockigeren Refrains.

Typische Akkordfolgen

NameTonartAkkordeStufenSo setzt du es ein
Garage PopC-DurC F Am GI IV vi VSchnelle, singbare Garage-Rock-Folge (Strokes, Libertines).
Mit Moll-iiiE-DurE G#m A BI iii IV VDie Moll-iii gibt dem Refrain eine melancholische Farbe.
Dorischh-MollBm E G Ai IV VI VIIDas Dur-IV bringt Licht ins Moll (tanzbarer Indie).
Post-Punk-Revivala-MollAm C G Di III VII IVNervöse Riffs mit dorischem IV; das D-Dur bringt Licht.
Mr. BrightsideD-DurD Dmaj7 G Gmaj7I Imaj7 IV IVmaj7Die große 7 als Klangfarbe über demselben Akkord, im Loop wiederholt.
Melancholischer IndieF-DurF Am Bb CI iii IV VBittersüßer Refrain; nutze Voicings mit der 9.
Unisono-Riffe-MollE5 G5 E5 D5 C5 B5i III i VII VI VDas Schema des Seven-Nation-Army-Riffs in Powerchords: einstimmige Melodie, implizit harmonisiert.

Rhythmus und Groove

4/4 mit geraden Achteln und einem oft tanzbaren Feel: Dance-Punk (Franz Ferdinand, Bloc Party, The Rapture) mit Bassdrum auf allen vier Vierteln und Hi-Hat im Offbeat, Motorik (Krautrock) für die hypnotischen Stücke, trockener, straffer Rockbeat für Garage. Gitarren in präzisen Achteln oder Sechzehnteln; der Groove entsteht aus dem Ineinandergreifen von Bass und Gitarren. Das Tempo liegt oft leicht vorne (Dringlichkeit), und Quantisierung ist in den „echten“ Produktionen kaum vorhanden (The Strokes nahmen viele Stücke live zum Click auf).

Schlagzeug

Rolle

Trockenes, straffes und präzises Schlagzeug, oft mit einem „Drumcomputer“-Sound, erzeugt durch starke Kompression und wenige Mikrofone (Is This It wurde mit drei Mikrofonen aufgenommen: Overhead, Bassdrum und eines in der Raumecke). Wenige Becken, viel Hi-Hat.

Bassdrum

  • Garage: 1 und 3 (Step 1, 9) mit „3&“ (Step 11). Dance-Punk: vier Viertel (Step 1, 5, 9, 13). Motorik: Step 1, 7, 9.
  • Trockener, kurzer Sound mit Attack bei 3–4 kHz.

Snare

  • 2 und 4, voller Schlag; oft sehr stark komprimiert; im Dance-Punk durch Clap oder Tamburin gedoppelt.
  • Ghost Notes selten; im funkigeren Indie (Vampire Weekend, Phoenix) leichte Ghost Notes auf Step 8 und 16.

Hi-Hat und Becken

  • Hi-Hat in geschlossenen Achteln oder Sechzehnteln; im Dance-Punk offene Hi-Hat im Offbeat (Step 3, 7, 11, 15) wie im Disco.
  • Wenig Crash, Ride in den rockigeren Refrains.

Percussion

  • Tamburin in Achteln oder auf 2 und 4 in den Refrains, Cowbell in den Dance-Punk-Stücken.

Interaktion

  • Das Schlagzeug greift mit dem Bass ineinander (oft mit Plektrum gespielt, in Achteln): Bassdrum und Bass müssen im Dance-Punk deckungsgleich sein.
  • Wenige Fills: Wiederholung gehört zur Sprache.

Abschnitte

  • Strophe: geschlossene Hi-Hat, minimale Bassdrum. Refrain: offene Hi-Hat oder Crash-Ride, Tamburin. Bridge: nur Bassdrum und Snare oder Stopp. Oft bleibt der Beat im ganzen Stück gleich, und es ändert sich das Arrangement der Gitarren.

Fills

  • Kurz (1–2 Viertel), trockene Snare-Wirbel, manchmal bewusst belassene „falsche“, rohe Fills.

Sounds

  • Kleines Kit, gedämpfte Felle, Bassdrum ohne Resonanz; trockene Samples.

Typische Fehler

  • Schlagzeug mit Stadion-Hall; zu viele Fills; Bassdrum mit zu viel Sub (Indie hat einen „mittigen“ Bass).

Bass

Sound

Bass mit Plektrum (Precision, Fender Jazz, Höfner Violin Bass), mittiger und definierter Sound, wenig Sub; in manchen Produktionen übersteuerter DI-Bass.

Töne und Rhythmus

  • Melodisch: bewegt sich in Achteln zwischen Grundton, Quinte und Durchgangstönen (Nikolai Fraiture, Carlos Dengler von Interpol).
  • Dance-Punk: Disco-Oktaven in Achteln (A2–A3).
  • Riffs im Unisono mit der Gitarre (die White Stripes nutzten eine Oktave tiefer per DigiTech-Whammy-Pedal, keinen Bass: bekannte Tatsache, in Interviews nachprüfbar).

Verhältnis zur Bassdrum

Der Bass ist der Protagonist im tiefen Mittenbereich (100–300 Hz) und überlässt den Sub der Bassdrum oder niemandem: Indie ist unter 60 Hz schlank.

Beispiele

  • Interpol — Evil; Franz Ferdinand — Take Me Out; The Strokes — Last Nite.

Harmonieinstrumente

Gitarren

  • Zwei ineinandergreifende Gitarren: eine trockene Rhythmusgitarre (Telecaster, Stratocaster, Epiphone Riviera, Jazzmaster) in Achteln oder Sechzehnteln, eine Leadgitarre, die melodische Riffs auf den hohen Saiten spielt.
  • Wenig Gain: Crunch von aufgedrehten Fender-Amps (DeVille, Hot Rod, Twin) oder Vox AC30; leichte Overdrive-Pedale (RAT, bei Is This It stellenweise eingesetzt), Fuzz in den Garage-Parts.
  • Effekte: kurzes Delay, leichter Chorus, Tremolo, gelegentlich Fuzz.
  • Layering: eine Gitarre pro Seite (L80/R80 oder L100/R100), jede mit einer anderen Stimme; Doppelungen nur in den Refrains. Bei Is This It hatten die beiden Gitarren je einen eigenen Fender DeVille an den gegenüberliegenden Seiten des Raums.

Tasteninstrumente

  • Combo-Orgeln (VOX Continental, Farfisa), Synthesizer der 80er (Jun-6 bei The Killers, MGMT), E-Piano.

Voicings

  • Hohe Dreiklänge, Akkorde mit leeren Saiten, Riffs aus Einzel- und Doppeltönen (Terzen und Sexten).

Melodie und Gesang

Gesang

  • Stimmen mit Charakter: Julian Casablancas (gelangweilt, verzerrt: Bei Is This It sang er durch einen kleinen Peavey-Amp für einen Lo-Fi-Sound), Alex Turner (gesprochen, rhythmisch, Sheffield-Akzent), Brandon Flowers (theatralisch), Karen O (geschrien), Ezra Koenig (klar und hoch).
  • Repetitive, silbische Melodien, oft im mittleren Register, mit Hook im Titel.

Backing Vocals

  • Sporadische Backings, Gruppen-„Oh-oh“ in den Refrains (Kaiser Chiefs, Arctic Monkeys), Terzharmonien bei den poppigeren Bands (Vampire Weekend).

Effekte

  • Verzerrung oder Bandpassfilter auf der Stimme (Telefon-/Amp-Effekt), Slapback, kurzer Hall; gedoppelte Stimmen in den Refrains.

Instrumente

  • Zwei E-Gitarren (Telecaster, Stratocaster, Jazzmaster, Semiakustik).
  • E-Bass mit Plektrum.
  • Schlichtes akustisches Schlagzeug, Tamburin, Cowbell.
  • Gesang.
  • Combo-Orgel, Synthesizer, E-Piano, manchmal Streicher und Bläser (Arcade Fire).

Drum-Patterns

Synthesizer und Sounds

  • VOX Continental V — Combo-Orgel: Retro-Orgel für die Garage-Stücke: Register 8'+4', Riffs in Achteln.
  • Jun-6 V — Synth-Pad und Riff: 80er-Synth für elektronischen Indie (The Killers, MGMT): Sägezahn mit Chorus I/II, mittlerer Filter, Arpeggios.
  • Wurli V — E-Piano: Intimere Stücke und Indie Pop: leichtes Tremolo, übersteuerter Amp.
  • Prophet-5 V — Lead und Pad: Helle Synth-Linien über den Gitarren (Phoenix, The Strokes der Angles-Phase).
  • Farfisa V — Orgel: Garage und Indie-Psychedelia (hohe Register, Vibrato).

Songaufbau

Form (2:30–4:00)

AbschnittTakteWas passiert
Intro4–8Gitarren- oder Bassriff allein, dann Schlagzeug
Strophe 18–16Zwei ineinandergreifende Gitarren, gesprochener/gesungener Gesang
Pre-Refrain4Stopp oder Rhythmuswechsel
Refrain8Offenere Gitarren, offene Hi-Hat, Tamburin
Strophe 28–16Wie die erste
Refrain8
Solo / Bridge8Melodisches Solo (oft die Gesangsmelodie) oder Breakdown
Schluss-Refrain8–16Gruppen-Backings
Outro4Riff und Stopp

Arrangement aus dünnen Schichten: oft insgesamt nur 8–11 Spuren (Is This It nutzte bei den meisten Stücken 11 Audiospuren oder weniger).

Mixing und Mastering

Klangziel

Trocken, mittig und „echt“: wenig Raum, analoge Sättigung, Gitarren je eine pro Seite mit unterschiedlichen Stimmen, Gesang mit Charakter (manchmal gefiltert). Referenzen: The Strokes — Is This It (2001), Arctic Monkeys — Whatever People Say I Am (2006), Franz Ferdinand (2004), Vampire Weekend (2008).

Bassdrum

  • EQ: HP 40 Hz; +2 dB bei 70–80 Hz; −4 dB bei 300–400 Hz; +3 dB bei 3–4 kHz.
  • Starke Kompression (FET 6:1, Attack 5–10 ms, schnelle Release, 5–6 dB) für den kurzen „Drumcomputer“-Sound.

Snare

  • EQ: +2 dB bei 180–220 Hz; −3 dB bei 600 Hz; +3 dB bei 4–5 kHz.
  • Kompression 1176 fast, 6 dB; kurzer Raum (0,4–0,8 s) oder kein Hall.

Hi-Hat und Percussion

  • HP 300–400 Hz; 6–8 kHz kontrollieren; Tamburin L40 oder R40, HP 500 Hz.
  • Drum-Bus: aggressive Kompression (4:1–8:1, 6–8 dB) und Sättigung, danach parallel, falls zu stark gequetscht. Leichte Verzerrung auf dem Bus (Decapitator oder Blood Overdrive) für den Lo-Fi-Charakter.

Bass

  • EQ: HP 40–50 Hz; +2 dB bei 100 Hz; +3 dB bei 800 Hz–1,2 kHz (Plektrum); LP 6 kHz.
  • Kompression 4:1, 4–6 dB; DI-Sättigung.

Gitarren

  • Layering: Gitarre 1 bei L80–100, Gitarre 2 bei R80–100, jede mit eigener Stimme; Refrain mit eventuellen Doppelungen bei L/R 60.
  • EQ: HP 100–120 Hz (Indie ist schlank); −2 dB bei 250 Hz; Präsenz 2–3 kHz; LP 9–10 kHz. Lead auf den hohen Saiten: +2 dB bei 1,5 kHz, −2 dB bei 4 kHz, falls schneidend.
  • Leichte Kompression (2–3 dB) auf den Cleans; Raum: kurzer Raum oder keiner.

Gesang

  • Kette: HP 100 Hz → EQ (−2 dB 250 Hz, +3 dB 2–3 kHz) → 1176 (5–7 dB) → Sättigung/Verzerrung (für den Effekt „Stimme im Amp“: Bandpass HP 300 Hz / LP 5 kHz + Drive) → De-Esser.
  • Raum: Slapback 80–110 ms oder kurzer Raum; Delay-Throw am Phrasenende.

Backings

  • Gang Vocals L/R, HP 200 Hz, starke Kompression.

FX

  • Kurzer Raum, Slapback, Achtel-Delay für die Lead-Gitarren.

Busse und Gruppen

  • Bandsättigung auf den Bussen (Gitarren, Schlagzeug, Mix): analoger Charakter.

Sidechain

  • Nur im Dance-Punk: Bass mit leichtem Sidechain von der Bassdrum (1–2 dB).

Master

  • Ziel: −10/−8 LUFS integriert, True Peak −1 dBTP. Lieber ein weniger lauter Master, dafür mit lebendigen Transienten.

Häufige Fehler

  • Zu viel Hall; Gitarren mit zu viel Bass; geglätteter „Pop“-Gesang; großes Arena-Rock-Schlagzeug.

Referenzstücke für den Mix

  • The Strokes — Last Nite (2001); The White Stripes — Seven Nation Army (2003); Franz Ferdinand — Take Me Out (2004); Arctic Monkeys — I Bet You Look Good on the Dancefloor (2005); Vampire Weekend — A-Punk (2008).

Referenz-Hörbeispiele

  • The Smiths — This Charming Man (1983)
  • Pavement — Cut Your Hair (1994)
  • The Strokes — Last Nite (2001)
  • Interpol — Obstacle 1 (2002)
  • The Killers — Mr. Brightside (2003)
  • Franz Ferdinand — Take Me Out (2004)
  • Arctic Monkeys — I Bet You Look Good on the Dancefloor (2005)
  • Vampire Weekend — A-Punk (2008)
  • Fontaines D.C. — Starburster (2024)

Quellen

Weitere Genres: Rock