Karibik90–105 im modernen Dancehall BPM6 Akkordfolgen

Dancehall

Geschichte und Charakter

Der Dancehall entsteht in Kingston, Jamaika, Ende der 1970er Jahre unter den Bewohnern der Arbeiterviertel, aus den Weiterentwicklungen von Reggae, Dub und Toasting. Die Soundsystems spielen Platten in Open-Air-Räumen (den ‚Dancehalls‘), und die Deejays sprechsingen (‚toasten‘) über die Reggae-Grundlagen der 1960er–70er; es treten Yellowman (der erste jamaikanische Deejay bei einem amerikanischen Major-Label), Eek-A-Mouse, General Echo, Barrington Levy und andere ‚Sweet-Sing‘-Sänger im Falsett hervor. 1985 gilt „Under Mi Sleng Teng“ von Wayne Smith, produziert von King Jammy auf einem Casiotone MT-40, als erster rein digitaler Riddim: Es entstehen der Digital Dancehall oder Ragga, schneller, mit Drumcomputern (Oberheim DX) und Keyboards.

Der Dancehall beruht auf dem System der Riddims: Eine instrumentale Basis wird für viele Songs verschiedener Künstler verwendet (der Riddim „Real Rock“ wurde bis 2006 in mindestens 269 Stücken benutzt), und derselbe Text kann über verschiedene Riddims laufen. Produzenten: Steely & Clevie, Philip ‚Fatis‘ Burrell, Dave ‚Rude Boy‘ Kelly, George Phang, Donovan Germain, Bobby Digital, Sly & Robbie, Jeremy Harding, Don Corleon, Stephen ‚Di Genius‘ McGregor, Notnice. Künstler: Shabba Ranks (erster Dancehall-Künstler mit einem Grammy, 1991), Super Cat, Ninjaman, Buju Banton, Beenie Man, Bounty Killer, Lady Saw, Mad Cobra, Elephant Man, Sean Paul („Get Busy“, 2003, erste Dancehall-Single auf Platz 1 der Billboard Hot 100), Vybz Kartel, Mavado, Popcaan, Spice, Konshens, Alkaline, Shenseea, Skillibeng („Whap Whap“), Masicka, Valiant. Der Tanz ist zentral: Bogle, Daggering, Whine up, Dutty Wine und viele weitere Schritte beeinflussen Hip-Hop, Pop und Afrobeats.

Der Dancehall ist auch die Brücke zum Reggaeton (der Riddim „Dem Bow“ von Shabba Ranks, gebaut von Steely & Clevie, gibt dem Rhythmus seinen Namen), zum Afrobeats, Afroswing, Moombahton und zum globalen Pop (Rihanna, Drake, Major Lazer). Ästhetik: minimalistische, digitale Riddims (Bass-Ostinato, Schlagzeug und wenige Stabs), schnelle, rhythmische Deejay-Stimmen in Patois, melodischer Gesang mit Auto-Tune im modernen Dancehall, Themen wie Party, Sex, Straße und Rivalität (‚Clash‘).

Tonleitern und Tonarten

Natürliches Moll (Äolisch)

  • Formel: 1 2 b3 4 5 b6 b7 — G H G G H G G (Halbtöne 2 1 2 2 1 2 2)
  • Beispiel auf G: G A Bb C D Eb F
  • Charakteristischer Ton: die b6: Melancholie; mit der b7 (kein Leitton) bleibt das Moll ‚kreisend‘
  • Leitereigene Dreiklänge: Gm (i) – Adim (ii°) – Bb (III) – Cm (iv) – Dm (v) – Eb (VI) – F (VII)
  • Leitereigene Vierklänge: Gm7 (i7) – Am7b5 (iiø7) – Bbmaj7 (IIImaj7) – Cm7 (iv7) – Dm7 (v7) – Ebmaj7 (VImaj7) – F7 (VII7)
  • Einsatz im Genre: die Skala der meisten modernen Riddims: Loops aus 1–2 Moll-Akkorden (i–VI, i–VII) mit Stabs, Synths und Plucks; ‚dunkle‘ Atmosphäre.
  • Praxisbeispiel: viele Riddims der 2000er–2010er (Notnice, Di Genius, Don Corleon) über kurze Moll-Loops (Tonarten prüfen).
  • Häufige Fehler: lange Progressionen: Der Riddim ist ein Ostinato.

Phrygisch

  • Formel: 1 b2 b3 4 5 b6 b7 — H G G G H G G (Halbtöne 1 2 2 2 1 2 2)
  • Beispiel auf A: A Bb C D E F G
  • Charakteristischer Ton: die b2: Halbton über dem Grundton, dunkle, hispanische, bedrohliche Farbe
  • Leitereigene Dreiklänge: Am (i) – Bb (II) – C (III) – Dm (iv) – Edim (v°) – F (VI) – Gm (vii)
  • Leitereigene Vierklänge: Am7 (i7) – Bbmaj7 (IImaj7) – C7 (III7) – Dm7 (iv7) – Em7b5 (vø7) – Fmaj7 (VImaj7) – Gm7 (vii7)
  • Einsatz im Genre: aggressive Riddims mit Pendeln i–bII und Synth-Riffs auf der b2; ‚Gangsta‘-Dancehall und Trap-Dancehall.
  • Praxisbeispiel: die dunkelsten Riddims des modernen Dancehall (Skillibeng, Alkaline) verwenden oft Halbtonriffs.
  • Häufige Fehler: Gesangsmelodien, die H gegen das Riff in Bb verwenden.

Moll-Pentatonik

  • Formel: 1 b3 4 5 b7 — 1½ G, G, G, 1½ G, G (Halbtöne 3 2 2 3 2)
  • Beispiel auf G: G Bb C D F
  • Charakteristischer Ton: keine Halbtöne: b3 und b7 ohne 2 und b6, offener Klang, ‚fehlerlos‘, ideal für Riffs und Hooks
  • Einsatz im Genre: Deejaying und Hooks: 2–3 Töne, wiederholte rhythmische Phrasen; Melodien der ‚Singjay‘-Sänger.
  • Praxisbeispiel: Sean Paul — Get Busy (2003) und die schnellen Flows der Deejays über 2–3 Töne.
  • Häufige Fehler: aufwendige Melodien über einem Deejay-Flow.

Dur (Ionisch)

  • Formel: 1 2 3 4 5 6 7 — G G H G G G H (Halbtöne 2 2 1 2 2 2 1)
  • Beispiel auf C: C D E F G A B
  • Charakteristischer Ton: die 7 (Leitton) und die große Terz: Helligkeit und starke Auflösung V–I
  • Leitereigene Dreiklänge: C (I) – Dm (ii) – Em (iii) – F (IV) – G (V) – Am (vi) – Bdim (vii°)
  • Leitereigene Vierklänge: Cmaj7 (Imaj7) – Dm7 (ii7) – Em7 (iii7) – Fmaj7 (IVmaj7) – G7 (V7) – Am7 (vi7) – Bm7b5 (viiø7)
  • Einsatz im Genre: ‚Pop‘- und ‚Happy‘-Dancehall (Sean Paul, Konshens, Shaggy): Dur-Loops I–IV–V oder I–vi–IV–V.
  • Praxisbeispiel: Shaggy — It Wasn't Me (2000) und der Dancehall-Pop in Dur.
  • Häufige Fehler: vergessen, dass auch der Dur-Dancehall zyklisch bleibt.

Dorisch

  • Formel: 1 2 b3 4 5 6 b7 — G H G G G H G (Halbtöne 2 1 2 2 2 1 2)
  • Beispiel auf D: D E F G A B C
  • Charakteristischer Ton: die große 6 auf einer Mollbasis: ‚offenes‘ Moll, weniger traurig, mit großer Subdominante (IV)
  • Leitereigene Dreiklänge: Dm (i) – Em (ii) – F (III) – G (IV) – Am (v) – Bdim (vi°) – C (VII)
  • Leitereigene Vierklänge: Dm7 (i7) – Em7 (ii7) – Fmaj7 (IIImaj7) – G7 (IV7) – Am7 (v7) – Bm7b5 (viø7) – Cmaj7 (VIImaj7)
  • Einsatz im Genre: Riddims mit Reggae-Wurzeln: i–IV, Bässe mit der großen 6.
  • Praxisbeispiel: die ‚One Drop‘- und Roots-Riddims des Dancehall (Buju Banton, Conscious der 1990er).
  • Häufige Fehler: die b6 im Bass verwenden.

Die Skala im Genre wählen

  • Moderner dunkler Riddim → Äolisch oder Phrygisch.
  • Pop-Dancehall → Dur.
  • Conscious / Roots → Dorisch.
  • Deejay → Moll-Pentatonik, fast gesprochen.

Harmonik

Harmonische Funktion

Minimal und ostinat: Ein Riddim ist auf 1–2 Akkorden (oder auf einem einzigen Riff) aufgebaut, die über den ganzen Song wiederholt werden; harmonischer Rhythmus von 2–4 Takten pro Akkord. Die Melodien der Sänger und Deejays bestimmen das Stück, nicht die Harmonie.

Elemente

  • Bass-Ostinato, das der Riddim ‚ist‘.
  • Stabs von Synths, digitale Orgeln, Glocken auf dem Offbeat.
  • Orgelpunkt auf dem Grundton in den Strophen.
  • Im Dancehall-Pop Abläufe I–IV–V oder vi–IV–I–V.

Voicing

Kurze Stabs im mittleren Register, seltene Pads, nichts unter C3 außer dem Bass.

Typische Akkordfolgen

NameTonartAkkordeStufenSo setzt du es ein
Zwei Akkordeg-MollGm Ebi VIDer klassische Moll-Riddim des modernen Dancehall.
Phrygischa-Moll (Phrygisch)Am Bbi IIAggressiver Riddim mit Halbton.
Orgelpunktf-MollFmiEin einziger Akkord: Bass, Schlagzeug und Stimme.
Dancehall-PopC-DurC F G FI IV V IV‚Feel-good‘-Hit.
Dorischd-Moll (Dorisch)Dm Gi IVRiddim mit Reggae-Wurzeln.
Moll mit VIIe-MollEm Di VIIDigitaler Riddim der 1990er.

Rhythmus und Groove

Feel

4/4 bei 90–105 BPM, gerade (Swing 0–10 %), mit synkopierten Figuren, abgeleitet vom 3+3+2. Der Groove ist ‚trockener‘ und digitaler als beim Reggae, mit synkopierter Bassdrum und Snare (oder Clap) auf 2 und 4.

Typische Figuren

  • Bassdrum auf 1, 1a, 2& und 3& (siehe r-dancehall: Step 1, 4, 7, 11), Snare auf 2 und 4 (Step 5, 13), Rim mit Offbeat-Figuren (3, 8, 10, 15), Clap auf der 4.
  • Dem Bow / Boom-ch-Boom-Chick (Riddims Pocoman Jam, Bam Bam, Fever Pitch): die Mutter des Reggaeton.
  • Im modernen Dancehall oft ein trockener Clap und Hi-Hat in Achteln, Trap-Einflüsse (Hi-Hat-Rolls).

Akzente

Der Tanz folgt dem ‚3+3+2‘: Akzente auf der 1, auf dem ‚a‘ der 1 und auf dem ‚&‘ der 2.

Schlagzeug

Bassdrum

  • Figur 1, 1a, 2& + 3& (Tresillo + Akzent), knackig und kurz (Decay 150–250 ms), hohe und konstante Velocity; oft digitale Bassdrum der 1990er oder 808.

Snare / Clap / Rim

  • Snare auf 2 und 4, trocken und hoch (Oberheim-/digitaler Stil); Clap auf der 4 als Layer; Rim mit Offbeat-Figuren, die ‚sprechen‘ (Step 3, 8, 10, 15).
  • Ghost Notes selten: Der Dancehall ist perkussiv und definiert.

Hi-Hat und Percussion

  • Geschlossene Hi-Hat in Achteln; im modernen Dancehall Trap-Hi-Hat-Rolls; digitale Percussion (elektronische Toms, Glocken, ‚Blips‘) als Farben; im Old-School-Riddim elektronische Timbales.

Zusammenspiel mit Bass und Gesang

  • Bass-Ostinato synchron mit der Bassdrum (oft fallen sie zusammen), die Stimme des Deejays ‚reitet‘ auf den Sechzehnteln.
  • Viel Raum zwischen den Schlägen: Der Riddim ist minimal.

Pro Abschnitt

  • Intro: Deejay-Stimme a cappella oder mit wenigen Elementen, ‚Rewind‘ und Tag des Produzenten oder Soundsystems.
  • Hook/Strophe: Riddim unverändert; minimale Variationen (Drop von Bassdrum oder Bass für 1–2 Takte).
  • Break: Stopp mit Stimme allein, ‚Pull up‘-Effekte.

Fills und Übergänge

Elektronische Toms, Snare-Schläge in Sechzehnteln, Gunshots, Sirenen, Airhorn.

Typische Fehler

  • One Drop statt Dancehall (Bassdrum nur auf der 3).
  • Zu volles Pattern (Dancehall ist trocken und luftig).
  • Weiche Snare: Sie muss knallen.

Bass

  • Klang: digitaler Synth-Bass (gefilterter Sinus/Rechteck) oder 808, Register E1–A1; rund und kraftvoll, mit Obertönen für das Soundsystem.
  • Rolle: das Ostinato, das den Riddim definiert, 1–2 Takte.
  • Rhythmus: folgt der Bassdrum (1, 1a, 2&) mit kurzen Noten; manchmal längere, melodischere Linien (Reggae-Erbe).
  • Töne: Grundton, Oktave, b2 oder b7 je nach Riddim.
  • Sidechain oder Deckungsgleichheit mit der Bassdrum; mono.

Harmonieinstrumente

  • Stabs von Synths, digitale Orgeln, gesampelte Klaviere auf dem Offbeat.
  • Plucks, Glocken, kurze Synth-Leads für das Riff.
  • Gitarren (selten; in ‚Juggling‘-Riddims oder in solchen mit Reggae-Einfluss).
  • Gesampelte Bläser in den 1990ern.

Melodie und Gesang

Gesang

  • Deejay: schnelles, rhythmisches Toasting in Patois, Flow in Sechzehnteln und Triolen, tiefes, raues Timbre (Shabba Ranks, Bounty Killer) oder nasal und wendig (Beenie Man, Vybz Kartel).
  • Singjay: melodischer Gesang mit Auto-Tune (Popcaan, Vybz Kartel), wiederholte Hooks.
  • Ad-libs: ‚brrrap‘, ‚yow‘, ‚ah ah‘, Signaturen des Künstlers.

Chöre

Selten; Antworten des Publikums und Doppelungen der Hooks.

Effekte

Delay 1/8 oder 1/4 auf den Slogans, kurzer Hall, Auto-Tune, ‚Soundsystem‘-Stimmen mit Echo.

Instrumente

  • Drumcomputer (Oberheim DX, 808, digitale Samples), elektronische Percussion
  • Synth-Bass, 808
  • Synthesizer, digitale Orgeln, gesampeltes Klavier, Plucks, Glocken
  • Deejay- und Singjay-Stimme, Ad-libs
  • FX: Airhorn, Gunshots, Sirenen, Rewind

Drum-Patterns

Synthesizer und Sounds

  • CZ V — Digitale Bässe und Keyboards: Der ‚Casio‘-Charakter der ersten digitalen Riddims (Sleng Teng entstand auf einem Casiotone MT-40).
  • DX7 V — Bässe, Stabs, FM-Glocken: Der digitale Klang des Ragga der 1990er.
  • Mini V — Sub-/Synth-Bass: Sinus mit einem Hauch Drive, mittlerer Decay, Glide selten.
  • Korg MS-20 V — Leads und aggressive Riffs: Resonante Synth-Riffs für die modernen Riddims.
  • Prophet-5 V — Moderne Pads und Stabs: Kurze Stabs und dunkle Pads.
  • B-3 V — Orgel in Reggae-Dancehall-Riddims: Bubble und Orgel-Stabs.

Songaufbau

Typische Form (≈ 2:30–3:30)

AbschnittTakteAnmerkungen
Intro4–8Deejay, Tag, ‚Rewind‘
Hook8
Strophe 116Toasting
Hook8
Strophe 216
Hook8
Outro4–8

Juggling

In Soundsystems und auf Compilations folgen Stücke über demselben Riddim aufeinander (‚Riddim Juggling‘); deshalb ändert sich der Riddim innerhalb des Stücks kaum.

Mixing und Mastering

Klangziel

Kraftvoll und trocken, fürs Soundsystem: riesige, mono geführte Bassdrum und Bass, knallende Snare, Stimme vorn und klar, wenige gut getrennte Elemente, Tiefbass, der auf Boxenwänden funktioniert. Referenzen: Sean Paul — Get Busy (2003), Vybz Kartel, Popcaan, Shenseea, Skillibeng — Whap Whap.

Bassdrum

  • HP 30 Hz, +2/+3 dB bei 60–80 Hz, −3 dB bei 300 Hz, Click +2 dB bei 3–4 kHz; Kompression 4:1 (2–3 dB); Soft Clip. Mono.

Snare / Clap / Rim

  • Snare: HP 150 Hz, +2 dB bei 200 Hz, +3/+4 dB bei 4–6 kHz; schnelle FET-Kompression 6:1; kurzer Plate 0,6 s mit 8 %.
  • Clap: HP 250 Hz, +2 dB bei 1–2 kHz; Rim: HP 400 Hz, Panning ±20.

Hi-Hat und Percussion

  • HP 500 Hz, Panning ±20–40; digitale Percussion mit gefiltertem Delay.

Bass / 808

  • HP 25 Hz, Grundton 45–70 Hz, Sättigung 20–40 % für Obertöne; Kompression/Limiter (3 dB); mono; Sidechain von der Bassdrum 2–4 dB, wenn sie nicht zusammenfallen.

Synths, Stabs, Orgeln

  • HP 200–300 Hz, −2 dB bei 2–4 kHz, wenn sie mit der Stimme konkurrieren; Panning ±30–50; Delay 1/8.

Gesang

  • Kette: (Auto-Tune für die Singjays) → EQ (HP 90 Hz, −3 dB bei 250–350 Hz, +3 dB bei 3–5 kHz) → FET 4:1–8:1 (5–7 dB, das Toasting hat große Dynamik) → Opto 2 dB → De-Esser → leichte Sättigung.
  • Raum: kurzer Plate 0,8–1 s mit 8–10 %, Delay 1/8 oder 1/4 auf den Slogans.

Ad-libs und FX

Ad-libs mit Delay im Panorama verteilt; Airhorn und Gunshots mit Hall und HP 200 Hz.

Busse und Gruppen

Drum-Bus-Glue 2:1 (2 dB) mit Sättigung; Vocal-Bus.

Sidechain

Bassdrum → Bass (wenn getrennt), Stimme → Synth (Dynamic EQ).

Master

  • Kette: EQ → Bus-Kompression 2:1 (1–2 dB) → Clipper (2 dB) → Limiter −1 dBTP.
  • Ziel: −7/−5 LUFS integriert, Short-Term −5/−4; True Peak ≤ −1 dBTP; PLR 6–8 dB.

Häufige Fehler

  • Stereo-Bass oder Bass mit Chorus: Er verliert auf dem Soundsystem an Kraft.
  • Vergrabene Deejay-Stimme: Das Toasting muss verständlich sein.
  • Zu viele melodische Elemente.

Referenzstücke für den Mix

  • Shabba Ranks — Dem Bow (1990)
  • Beenie Man — Who Am I (1997)
  • Sean Paul — Get Busy (2003)
  • Vybz Kartel feat. Popcaan — Clarks (2010)
  • Skillibeng — Whap Whap (2020)

Referenz-Hörbeispiele

  • Yellowman — Zungguzungguguzungguzeng (1983)
  • Wayne Smith — Under Mi Sleng Teng (1985)
  • Shabba Ranks — Dem Bow (1990)
  • Beenie Man — Who Am I (1997)
  • Sean Paul — Get Busy (2003)
  • Vybz Kartel feat. Popcaan — Clarks (2010)
  • Spice — So Mi Like It (2014)
  • Skillibeng — Whap Whap (2020)

Quellen

Weitere Genres: Karibik